Ausflug in die Unterwelt - Glück auf für Geflüchtete

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Tief eintauchen in die Sprockhöveler Geschichte konnten 21 Geflüchtete bei einem Besuch im Stock & Scherenberger Erbstollen. Zu dem Ausflug in die Unterwelt hatte der Arbeitskreis Sprockhövel des Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier eingeladen.
Der Mitte des 18. Jahrhunderts angelegte und ursprünglich 2,6 Kilometer lange Erbstollen ist nach 170 Jahren Dornröschenschlaf inzwischen auf 82 Metern wieder begehbar. Freiwillige des Fördervereins haben ihn wiederhergestellt und dabei über 40 Kubikmeter Geröll und Schlamm herausgeschafft. Arbeitskreis-Leiter Uwe Peise führte die Gruppe der Flüchtlingshilfe Sprockhövel bei ihrer Erkundung unter Tage und erklärte anschaulich die Arbeitsbedingungen der Bergleute und die Geschichte des Sprockhöveler Bergbaus.
Der Besuch im Erdinneren und die Gespräche beim anschließenden gemeinsamen Grillen begeisterten einige der Geflüchteten so sehr, dass sie den Förderverein bei der weiteren Restaurierung tatkräftig unterstützen wollen.

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