Geflüchtete besuchen Berlin - Ehrenamtliche in der Hauptstadt

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Foto_Bundestag außen

Politik, Geschichte, Sehenswürdigkeiten – das waren die Höhepunkte eines Besuchs von 20 Ehrenamtlichen der Flüchtlingshilfe Sprockhövel in Berlin. Die Geflüchteten folgten einer Einladung des örtlichen SPD-Bundestagsabgeordneten Ralf Kapschak. Das zweitägige Programm begann mit einem Gespräch im Abgeordnetenbüro über die aktuelle Flüchtlingspolitik. Die Sprockhöveler Gruppe – überwiegend fortgeschrittene Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Deutschkursen, die zugleich ehrenamtlich für die Flüchtlingshilfe arbeiten – setzte sich dabei besonders ein für eine stärkere Kooperation der unterschiedlichen Träger von Sprachkursen, ein besseres Angebot bei Integrationskursen auch unter Berücksichtigung berufstätiger Geflüchteter sowie stärkere Unterstützung von Geflüchteten, die sich selbständig machen wollen. Danach besichtigte die Gruppe das Reichstagsgebäude mit der imposanten Glaskuppel und informierte sich über die Arbeitsweise des Bundestages. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt erkundete die Gruppe bei einer Fahrrad-Stadttour und lernte dabei auch einiges über die deutsche Teilung und die Nazi-Diktatur. Besonders das jüdische Museum und das Holocaust-Denkmal hinterließen großen Eindruck. Schließlich nutzten einige auch noch die Chance, bei der Parade zum Christopher-Street-Day mitzumachen. Bunter hätte das Programm nicht sein können.

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