Sprockhövel soll Sicherer Hafen sein - Flüchtlingshilfe startet Petition

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Die Flüchtlingshilfe Sprockhövel fordert die neue Bürgermeisterin Sabine Noll sowie den neu gewählten Rat der Stadt auf, Sprockhövel zum Sicheren Hafen für Geflüchtete zu machen und sich dem Bündnis „SEEBRÜCKE“ anzuschließen. Gemeinsam mit den beiden evangelischen Kirchengemeinden, dem Bildungszentrum der IG Metall und dem Kinderschutzbund startet sie am 1. Oktober eine Unterschriftensammlung. Wie in bereits 175 anderen deutschen Städten sollen Menschen auf der Flucht auch in Sprockhövel einen Ort zum Ankommen finden - einen Sicheren Hafen.
Wer diese Forderungen unterstützt, kann dies online tun unter http://chng.it/9y7j9BdfGN oder mit einer Unterschrift auf den ausgelegten Listen. Dort ist auch der komplette Text der Petition nachzulesen. Darin wird die Stadt Sprockhövel aufgefordert, öffentlich ihre Solidarität mit Menschen auf der Flucht, der Seenotrettung und den Zielen der SEEBRÜCKE zu bekunden, zusätzlich zur Verteilungsquote von Schutzsuchenden sich für die schnelle und unkomplizierte Aufnahme und Unterbringung von Menschen auf der Flucht - z. B. aus Seenotrettung oder Flüchtlingslagern wie Moria - einzusetzen und selbst zusätzliche Plätze bereitzustellen. Außerdem soll die Stadt ein gutes und sicheres Leben in der Kommune gewährleisten und alle notwendigen Ressourcen für eine menschenwürdige Versorgung, insbesondere in den Bereichen Wohnen, medizinische Versorgung und Bildung sowie gesellschaftliche Teilhabe zur Verfügung stellen.
Bis Ende Oktober wird es Informationsstände geben, bei denen die Petition unterschrieben werden kann. Die Beteiligten werden außerdem bei ihren Veranstaltungen Unterschrift sammeln. Auch im MachMit an der Mittelstraße 67 liegen die Unterschriftenlisten aus. Zur Sitzung des neuen Rates Mitte November sollen die gesammelten Unterschriften dann an Bürgermeisterin Sabine Noll übergeben werden.

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