Syrien könnte so schön sein - Multimedia-Vortrag im Rathaus

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Syrien könnte so schön sein - Multimedia-Vortrag im Rathaus

Prächtige Moscheen und Kirchen, uralte Burgen und Zitadellen, riesige Amphitheater und Wasserräder, und das alles in spektakulärer Landschaft. Mit beeindruckenden Bildern und einer Flut von Informationen präsentierte Rainer Greer die Schönheiten und Schätze Syriens. Der im syrischen Homs geborene bildende Künstler, Fotograf und Sprachmittler war sichtlich stolz auf die jahrtausendealte, reiche Kultur seines Geburtslandes. Mit dem Multimedia-Vortrag im Sitzungssaal des Rathauses in Haßlinghausen verabschiedete sich Greer zum Abschluss seines Praktikums bei der Flüchtlingshilfe Sprockhövel.
Die Fotos hatte er während seiner Arbeit als Reiseleiter durch die „Wiege der Zivilisation“ selbst gemacht - vor dem Bürgerkrieg. Denn mit der Zivilisation ist es zurzeit in Syrien nicht weit her. Das machte ein Bild von den Zerstörungen in Palmyra erschreckend deutlich, das einzige aktuelle Foto des Vortrags. Was IS-Terror, Assad-Fassbomben und Krieg angerichtet haben, blieb offen. Greers Optimismus, die meisten Schäden ließen sich beheben, traf bei den Zuhörerinnen und Zuhörern eher auf Skepsis. Ebenso die Einladung, das Land bald zu besuchen. Nur wenige Stunden zuvor hatten die deutschen Innenminister den Abschiebestopp nach Syrien verlängert. Und das Auswärtige Amt warnt dringend vor Reisen dorthin. Dabei könnte Syrien so schön sein.

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