Transporter hilft nicht nur Geflüchteten - Flüchtlingshilfe startet „Sharing for Sprockhövel“

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Foto_Transporter und Team

Er ist erst wenige Tage alt, hat aber schon mehrere Einsätze hinter sich: Der neue Transporter der Flüchtlingshilfe Sprockhövel ist begehrt. Der Ford Transit hilft nicht nur Geflüchteten bei Umzügen oder Möbelbeschaffung, er steht allen gemeinnützigen Einrichtungen in Sprockhövel kostenlos zur Verfügung. Nur der Dieseltreibstoff muss bezahlt werden.
Möglich machte den Kauf des weißen Wagens die Förderung durch die Landesinitiative „VITAL.NRW“, die mit 12773 Euro 65 Prozent zu den Kosten beitrug. Den Rest finanzierte der Förderverein Flüchtlingshilfe Sprockhövel mit großzügiger Unterstützung durch die Stadt Sprockhövel aus Spendengeldern für Geflüchtete sowie durch die evangelische Kirchengemeinde Bredenscheid-Sprockhövel. Das Autohaus Garz stiftete eine verbesserte Ausstattung.
Halter des Transporters ist der Förderverein Flüchtlingshilfe Sprockhövel, der im Rahmen seines Projektes „Sharing for Sprockhövel“ sein neues Auto mit allen Bedürftigen der in Stadt teilen möchte. Alle gemeinnützigen Organisationen in Sprockhövel können den Wagen kostenlos ausleihen. Auch bedürftige Einzelpersonen können den Transporter nutzen, wenn sie sich an diese Organisationen wenden. Nur die Spritkosten müssen die Nutzerinnen und Nutzer des Transporters selbst tragen. Anlaufstelle für Interessierte ist das MachMit, der Treffpunkt der Flüchtlingshilfe an der Mittelstraße 67 in Haßlinghausen.
Bisher hatte die Flüchtlingshilfe Geflüchteten bei Umzügen oder Möbeltransporten nur mit Privatfahrzeugen helfen können, nun kann der wachsende Bedarf mit dem neuen Transporter viel leichter und schneller bewältigt werden. Für den Unterhalt des Wagens sucht die Flüchtlingshilfe noch Sponsoren. So könnten lokale Unternehmen die großen weißen Flächen des Ford Transit für Werbung nutzen.
Interessierte können sich über das Kontaktformular melden.

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