Wiederholung im Filmriss Kino Gevelsberg - Dokumentation von Markus Matzel

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Ein Jahr lang hat Filmemacher Markus Matzel die Arbeit der Flüchtlingshilfe Sprockhövel mit der Kamera begleitet. Wer die Filmpremiere im April in Sprockhövel verpasst hat, kann seine Dokumentation „Willkommenskultur und so... Die Sprockhöveler Flüchtlingshilfe“ nun in Gevelsberg sehen. Diese zweite Aufführung findet statt am Sonntag (19. Mai) um 19.30 Uhr im Filmriss Kino, Rosendahler Straße 18.
Entstanden ist der 91 Minuten lange Film mit Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und Interkultur Ruhr. Er berichtet davon, mit welchen Mitteln die Sprockhöveler Ehrenamtlichen den Geflüchteten dabei halfen, sich ein neues Leben aufzubauen und sie zugleich ermunterten, sich mit ihrem spezifischen Wissen und ihren Erfahrungen in das gesellschaftliche Leben einzubringen, eine Bereicherung für alle Beteiligten.
Der Film beginnt mit der Erinnerung von ehrenamtlich Aktiven der Flüchtlingshilfe Sprockhövel, die von ihren eigenen Erfahrungen von Flucht und Vertreibung und der Fremdenfeindlichkeit im Deutschland der Nachkriegszeit berichten. 2015 übernahmen sie eine „Patenschaft“ für eine Familie, die aus Syrien fliehen musste. Initiatorinnen der Flüchtlingshilfe Sprockhövel schildern dann, wie aus dem Engagement Einzelner mit der Gründung der Flüchtlingshilfe 2015 eine selbstverwaltete Struktur entstand. Die Zuschauer erfahren, wie die Ehrenamtlichen ihre Arbeit in der Flüchtlingshilfe aufteilen und organisieren. Offensichtlich erfolgreich, denn während einige Flüchtlingsinitiativen nach vier Jahren ihre Arbeit einstellten, verzeichnet die Flüchtlingshilfe Sprockhövel einen stetigen Zuwachs an Aktiven und Projekten. Außerdem kommen ein ehemaliger Leiter verschiedener Sammelunterkünfte für Geflüchtete und ein Experte zum Thema Integration und Inklusion zu Wort. Sie erläutern an Beispielen, wie Integrationsarbeit
und soziale Inklusion von Zugewanderten erfolgreich gestaltet werden können.

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