Yoga

Foto Yogastunde

Jeden Mittwoch können sich alle Interessierten im Jugendzentrum in den Räumen des "Tuwas-Mama" in Sprockhövel (Hauptstr. 73, 45549 Sprockhövel) von 19:30 Uhr - 21:00 Uhr im Yoga üben.

 

Hier die persönliche Einladung von Jörg Mai, unserem qualifizierten Yogalehrer:

 

Namaste!

Ich freue mich, dass ihr mit mir Yoga machen möchtet!
Schon in der ersten Stunde könnt ihr euch ganz neu Spüren.
Yoga gibt Raum für neue Erfahrungen,
Innere Ruhe
Tiefe Entspannung
Mehr Bewusstsein
mehr Energie
Hilfe bei Rückenbeschwerden
Muskelstärke
Flexibilität
Gleichgewicht
Verbesserung der Gesundheit
und vieles mehr.

 

Was ihr beachten solltet:

  • vor einer Yogastunde 2-3 Stunden nichts Schweres essen
  • bequeme Kleidung
  • wer eine Yogamatte hat, bitte mitbringen
  • eine leichte Decke und Socken

Yoga ist kein Wettbewerb, also traut euch, bringt Spaß und Freude mit!

Ich freu mich auf euch!

Jörg

Bericht: Yoga international

Foto: Yoga

Abstand gewinnen von Stress und Frust, das Wohlbefinden steigern - dabei kann Yoga helfen. Deshalb bietet die Flüchtlingshilfe Sprockhövel Geflüchteten und Einheimischen jeden Mittwoch die Möglichkeit, Yoga unter Anleitung eines qualifizierten Yoga-Lehrers zu betreiben.
„Wir sind für alle offen, sportlich oder unsportlich, beweglich oder steif“, sagt Yoga-Lehrer Jörg Mai (47), „niemand muss befürchten, hier überfordert zu werden.“ Männer und Frauen unterschiedlichen Alters sind ins Jugendzentrum Sprockhövel an der Eickerstraße 23 gekommen, einige wollen die aus Indien kommenden Übungen neu kennenlernen, andere haben schon Erfahrung. Zur Begrüßung singen sie gemeinsam das bekannte Mantra „Om“. Es beruhigt und schafft die richtige Stimmung für die nächsten 90 Minuten Übungen.
Gebraucht wird für die Treffen nicht viel: Lockere Kleidung, eine leichte Decke, Socken und eine Yoga-Matte genügen. Wer keine hat, Jörg Mai hat genügend dabei, auch die kleinen Kissen für den Kopf. Der Nähtreff der Flüchtlingshilfe, der sich jeden vierten Samstag im Monat von 14 bis 17 Uhr im MachMit (Mittelstr. 67) trifft, hat sie angefertigt.
Übungen zur Entspannung, für Herz und Kreislauf sowie Atemübungen stehen im Mittelpunkt des Yoga-Unterrichts, der durchaus auch sportliche Herausforderungen bieten kann. Sie bauen zwar aufeinander auf, aber Neueinsteiger sind jederzeit willkommen. „Es geht hier ganz und gar nicht um Leistung oder Wettbewerb“, sagt Jörg Mai, „wir wollen dazu beitragen, sich besser kennenzulernen und durch innere Ruhe Abstand zu gewinnen.“
Der hauptberuflich im Sanitärfachhandel Beschäftigte hat sich in seiner Freizeit in zwei Jahren zum Yoga-Lehrer weitergebildet und arbeitet nebenberuflich in Yoga-Schulen. Den Kurs für die Flüchtlingshilfe macht er ehrenamtlich. Er ist schon länger bei der Sprockhöveler Initiative tätig und gehört zu den Mitbegründern des Repair Cafés. Dort setzen an jedem ersten Samstag im Monat von 14 bis 18 Uhr im Jugendzentrum Einheimische und Geflüchtete gemeinsam Haushalts- und Freizeitgeräte instand.
Harmonie – so könnte das Motto der Yoga-Übungen lauten. So sehen es jedenfalls die Teilnehmer - Einheimische und Geflüchtete aus Afghanistan, Irak und Libanon stellen je die Hälfte. Sie fühlen sich nach dem Treffen nicht nur körperlich wohler, sondern auch besser im Einklang mit ihrem Umfeld. „Yoga hat eine heilende Wirkung für Körper und Geist“, meint Jörg Mai. Er ist überzeugt, dass Yoga auch bei der Bewältigung traumatischer Erlebnisse der Geflüchteten helfen kann.
Alle Interessierten sind willkommen.

Text und Bild: Christoph Meer